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Montag, 14. September 2020

suspekt, Hitze, Nachtarbeit

Diese ganzen Elektronikdinger werden immer suspekter. 

Telefoniere ich mit meiner (Gebär)Mutter, unterbricht plötzlich das Gespräch und wenn ich auf den Bildschirm schaue, steht da: Telefonkonferenz (ADAC - Verbindung wird aufgebaut).

Ich meine, was habe ich mit ADAC zu tun? Eine Nummer von vielen in meinem Dingsbums.

Wir legen also auf und zehn Minuten später ruft die Gebärmutter wieder an. Dann wieder rattern und schnurren, Gespräch kurz weg, und wie ich dann auf das Display schaue, der gleiche Schnorz wie eben.

Jetzt wird´s aber hinten höher als vorne. Wir legen auf, sage ich zur Mutter und sperre bzw. blockiere erstmal die ADAC-ler. 

Was wollen die von mir? Hatte jemand von Euch auch schon sowas?


Ansonsten haben wir eine neue Hitzewelle. Ich dachte (soll man ja auch den Pferden überlassen), dass Ende August damit Schluss wäre. Pustekuchen. Es gab nur eine Verschnaufpause. Über dreißig Gräder die letzten Tage.

Der einzige Trost dabei: Die Nächte sind kühler und ich kann die Wohnung über Nacht gut runterkühlen bis auf 18 Grad. Dann alles zuhängen und auf keinen Fall ein Loch aufmachen. Dann hält sich das so bis 17 Uhr, wo es dann auch schon wieder runtergeht mit den Temperaturen.

Und ich habe mehr Schatten, weil die Sonne tiefer steht. Morgens länger und abends eher.- Bis Mittwoch soll der Zirkus noch so weitergehen. Die ganzen durchgeschwitzten Sachen kann ich gar nicht mehr zählen, die ich so verbrauche.

Nichts desto trotz musste ich heute Rasen mähen und war anschließend krebsrot im Gesicht. Trotz Hut und Sonnencreme.

Heute waren wir nur am Vormittag auf der Decke draußen, nachdem wir kurz ein Paket abgeholt haben und im Wald waren. Meine Chiwa, die ja früher ein Sonnenhund war, kann die Hitze nicht mehr gut ab. Aber am Abend, wenn dann die Nachbarslumpen alle spazieren gehen, da will sie dann auch in ihr Geschirr. Immer Ausschau haltend nach ihren Freunden. Meist klappt es auch.

Um die heiße Zeit besser zu überbrücken, lege ich mich oft noch wieder hin, arbeite dafür nachts, was so getan werden kann. Zum Beispiel Näharbeiten. So habe ich in den letzten Tagen meine blaue Übergangsjacke fertig bekommen. Sogar mit Namen in der Tasche eingestickt. Die Jacke ist an sich ungefüttert, wollte ich so, nur die Kaputze, die werde ich mit Seide füttern (immer diese gefräßigen Stoffe).

Und da man draußen gut Fotos machen kann, trug ich neulich die Heidi raus (meine Nähpuppe) und machte ein paar Fotos. Das Dirndl trägt sie fast immer, weil es darauf nicht so knüdelt. Mit Trachtenhut... meinte ein Nachbar, es würde ihn an Oktoberfest erinnern.






Mittwoch, 9. September 2020

wie immer keine Zeit, aber doch...

 ... bin ich kurz hier.

Ich habe mir hier in kurzer Zeit ein kleines Paradies aufgebaut. Ist einfach so passiert. Und für alle, die darüber nachdenken, so lebe ich nach den Geboten Gottes.

Eines davon aus dem Vater Unser, welches da heißt: Und vergib und unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Ich werde den Menschen, die auch mit dafür verantwortlich sind, dass das hier schiefgegangen sind, einen Ärger machen. Was sie freiwillig zu geben und zu tun bereit sind, diese Hilfe nehme ich gerne an.

Selbst wenn... ich ein neues Haus bekommen könnte, so könnte es hier nicht einfach ausgetauscht werden. Da hängt so viel dran. Es würde auch zu viel dabei kaputtgehen. Dann lieber so lassen.

Da ich mich in diesem Leben personell nicht mehr vergrößern werde, werde ich mir aus dem kleinen Raum, der bisher mein Arbeitszimmer ist, einen Schlafraum machen. Ich will ja eh nur darin schlafen. Dann kann ich das Schlafzimmer, welches so viel ungenutzten Raum hat, als Arbeitszimmer einrichten. Somit habe ich dann auch wieder Platz.

Mein Vorteil ist, dass ich zurück zu den Anfängen meiner Selbst mit sehr wenig auskommen kann. Ich hatte bis zu meiner Hochzeit immer nur das, was ich unbedingt brauche. Auf dem Punkt bin ich nun fast wieder angelangt.


Ein kurzer Blick auf meine roten Rosen
Oben die roten
Unten die Wildrosen



Unten die neue Pflanzschale, die ich heute aufsetzen will. Dazu muss ich das Regenfass noch befestigen an der Hauswand und den Wassereinlauf anbringen.



Samstag, 5. September 2020

zu klein, Tetris

 PS: Ich habe Teile dieses Postes entfernt.

Wenn meine Nachbarn nicht drauf bestanden hätten, hätte ich nie nachgemessen. Wer glaubt schon daran, dass die das Haus zu klein gebaut haben. Ich habe mich immer nur gewundert, dass 40 qm so klein sein sollen. Ich schiebe alles wie beim Tetris hin und her, damit ich Platz schaffen kann, aber wenn fast 5 qm fehlen, dann macht sich das bemerkbar. Das muss man sich einmal inhalieren! Ich habe nur knapp 36 qm hier zum Leben.

Wenn es zu irgendeinem Zeitpunkt Zweifel gegeben hätte, so hätte man mich doch ansprechen können.

Diese Türen sind so schmal, da bekomme ich ohne Weiteres nicht mal meine Korbstühle durch die Tür, die gar nicht so groß sind. Normale Wohnzimmerstühle aus Holz und Rattan. So hochwertig, dass man die ein Leben lang hat. Ich muss die hochheben und die Beine bis zur Sitzplatte zuerst an der Wand durchschieben, um dann die Lehne nachzubekommen.

Für mein Arbeitszimmer musste ich mir einen Klappstuhl kaufen, damit ich durch die Tür komme, ohne mich zu verrenken.

Ein Rollstuhl oder Rollator, bzw., der Rolli geht gerade noch so, weil ich den leicht etwas schmälern kann, aber wenn ich wieder operiert werden muss, dann bin ich in diesem Haus aufgeschmissen. Geländer habe ich auch keins und ich darf mir auch keines nach meinen Vorstellungen (ästhetischen) anbringen. Diese dicken weißen klobigen Dinger, die hier der Schreiner macht, lasse ich mir nicht aufzwingen. Die sind hässlich, eckig und machen auch den Eindruck der ganzen Treppe kaputt. Dabei wäre ich in der Farbe sogar am Ball geblieben und es würde toll aussehen und dabei behindertengerecht sein. Also muss ich mir was ausdenken.