Sonntag, 31. Mai 2020

Pause


Die letzten Monate waren hart.
Mir wurde über jede Grenze der Kraft alles abverlangt.
Ich nehme mir eine Auszeit.

Bis die Tage

Eure Johanna


Samstag, 30. Mai 2020

Meine VerandaBaumTreppenHecke, Lebenselexier

Um es kurz zu machen.
Jetzt bin ich dran.
Nicht im schlimmen Sinne.
Ich bekomme nun meine Terrasse, meine Treppe, einen Baum und einen Parkplatz.

Und wie ich mich freue ... einerseits, denn meine Hündin ist mehr als schlecht drauf. Gassi gehen zum Gschäfterl ist momentan nur noch spät abends möglich, wenn die Sonne soweit weg ist.
Wenn ich mit ihr wo hinfahre, zur Weide, wie sonst... sobald sie jemanden kommen sieht, bockt sie wie ein Esel.

Da ich ja weiß, wie krank sie ist, mache ich ihr auch keinen unnötigen Stress. Lasse sie schlafen, wenn sie es braucht. Die Erkältung haben wir fast auskuriert.

Oft komme ich nicht so recht zu was hier im Haus. Insgesamt. Da es heute eher windig als warm war, habe ich sie draußen, windgeschützt, deponiert, nachdem sie gefuttert hatte, denn auch das kann sie nicht ohne Aufsicht. Und da sie das weiß, frisst sie auch nicht allein. Wegen der verengten Speiseröhre bleibt das Futter öfter mal wo hängen, wo es nicht hängen sollte.

Auch das Trinken schafft Probleme und sie weint, als würde es ihr wehtun. Immerhin hat sie sich angewöhnt, nun doch regelmäßig selber zu trinken, weil sie wohl kapiert hat, dass der Druck vergeht.

Das Haus gesaugt, aber noch immer nicht an der neuen Nähmaschine genäht. Nur kurz mal rumprobiert. Aber schon das war eine Freude.

Ansonsten hat man so seine üblichen Problemchen, mit denen man sich auseinandersetzten muss.
Wenn ich etwas bestelle, wieder storniere, weil plötzlich die Lieferzeit so lang ist, ich das Teil aber gerne hätte und es dann vor Ort kaufe, der Internette Verkäufer mir dann aber eine Mahnung schickt, ich hätte nicht bezahlt und dann schreibt man den Sachverhalt und es kommen noch zwei Mahnungen. Da habe ich dann mal den Sendungslink angeklickt, den ich ja trotz allem bekommen hatte. - Da war die Ware mal eben vier Wochen unterwegs und ist jetzt (alle mal festhalten) fast da. In Frankfurt.
Ein bisschen Intelligenz hätte ich dem Verkäufer schon zugetraut, selber mal den Link anzuklicken. Dann hätte man gesehen, dass Schneckchen Herm(et)es so langsam aber sicher die Ware zurücktransportiert.

Du meine Güte! Also alles in aller Ruhe noch einmal zusammen gefasst, Screenshot gemacht, nochmals hingeschickt und nun hoffe ich, dass es dort auch ankommt.


 Und dann... Sofa die zweite. Auch das zweite bestellte Sofa ist leider ein (Renner) Reinfall, obwohl doppelt so teuer wie das erste. Drei von vier Beinen gehen nicht anzuschrauben und die Sitzfläche ist abschüssig. Als Schlafsofa, wie vorgesehen, kann man es nicht nutzen.
Was mache ich anständiges Weib. Bezahle sogar im Voraus, obwohl ich das nicht gemusst hätte, und in diesem Falle ärgert es mich sogar, denn man lässt mich ganz schön hängen mit der Abholung. Ein bisschen Schikane darf doch sein, oder?
Tja, auch Ottochen hat eine Plattform für Fremdverkäufer und hätte ich das ursprünglich ausgesuchte Sofa nicht storniert, weil Otto mir dieses hier vorgeschlagen hat wegen sofort lieferbar (die wussten schon warum), dann hätte ich jetzt sicher ein schönes Sofa.
Aber die Ottomaner sind hilfsbereit und so muss ich mich in Geduld fassen.





Der 30. Mai ist seit (jeher?) der Tag der Ausgießung des Heiligen Geistes.
Oder anders ausgedrückt. Es ist der Tag der Krafterneuerung in der Schöpfung. Für die Schöpfung. Der Tag, an dem die Weltenteile mit neuer Energie versorgt werden. 

Wohl dem, der sich an diesem Tage etwas zu Besinnen und diese Kraft aufzunehmen weiß.


Google weiß sich schon zu helfen, dass wir das neue Design baldmöglichst übernehmen, denn mit dem alten Design kann man kein Bild mehr hochladen oder einfügen.


Dienstag, 26. Mai 2020

Bad Orb, Entmündigung, aus der Bibel, von der Verzeihung

Mit meiner kranken Hündin wollte ich nach Bad Orb. Eine halbe Stunde Fahrzeit geht doch, dachte ich. Google sagt, wäre geöffnet. Nirgends ein Hinweis,  dass da auch wegen Corona... na egal. Erstmal hingefahren voller Vorfreude. Sogar quasi vor der Tür einen Parkplatz unter Bäumen ohne Gebühren gefunden. Die einzigen dort im Ort.

Aber wie groß die Enttäuschung, dass die Gänge in der Saline gesperrt sind. Als wenn der Mensch nicht in der Lage wäre, auch dort Abstand zu halten. So dass man im Abstand von 2 Metern dort laufen würde, aber nein, alles mit Brettern vernagelt. Im wahrsten Sinne.

Und ehrlich, ich empfinde das so langsam als eine schwere Bevormundung und Entmündigung der Bürger, wie da in unser Leben eingegriffen wird.

Das nächste Problem stellte sich, dass alles an Lokalitäten dort geschlossen ist. Selbst die Toiletten. Egal wohin man kommt. Mir blieb nichts anderes übrig, als in ein Gebüsch zu gehen.
Dann lief ich so nah ich konnte mit meiner kleinen Maus ein paar Mal an der Wand hin und her, um mich dann wieder auf den Heimweg zu machen.

Und nein, so langsam habe ich kein Verständnis mehr.

Ja, ich weiß, wer an dem Virus erkrankt, für den kann es tödlich enden. Leider sind auch viele Menschen zu Leichtsinnig. Da werden Corona-Parties gefeiert und da, in Bad Orb, gleich nebenan der Kinderspielplatz, da hocken die sich quasi auf dem Schoß, die Leute.

Mir hat dieser Vormittag nur Kopfschütteln entlockt. Vielleicht komme ich wieder, wenn sich die Lage entspannt hat.








Die allabendliche Lektüre der Bibel gehört zu meinen Ritualen. Wer die Gralsbotschaft gelesen und verstanden hat, der versteht auch die Bibel. Früher war die Bibel für mich so ein Buch, wo merkwürdige Sprüche drinstehen. Erst seit dem letzten Jahr habe ich begonnen, sie zu lesen. Nachdem ich sie einmal ganz gelesen habe stelle ich für mich fest, dass das Wichtigste für mich das Neue Testament ist. Und erst jetzt verstehe ich auch sie.


Mein Mann hat mich immer bewundert... ist nicht das richtige Wort, aber er sagte immer zu mir, er kenne außer mir niemanden, der in der Lage ist, sich für etwas zu entschuldigen. Selbst wenn er bei einer Auseinandersetzung nur den kleinsten Teil der Schuld trägt. Bzw. einen Fehler gemacht hat, weil Menschen Fallstricke legen. Weil sie das luziferische Prinzip leben.

Egal, wie sehr ich selber leide, für meinen Teil eines Unmutes werde ich immer die Schuld auf mich nehmen. Auch wenn man dabei nicht von Schuld in dem Sinne sprechen kann, denn ich werde niemals mit Absicht etwas Böses tun.

Leider ist der Großteil der Menschen weder in der Lage, sich für etwas zu entschuldigen, noch sind sie in der Lage, eine solche anzunehmen. Wollen es gar nicht. Würde ihnen doch die Lust genommen, den anderen leiden zu lassen. Ihn quälen zu dürfen mit "Berechtigung".

Aber ich sage Euch: Wer einen Mitmenschen leiden lässt ohne Grund. Ohne, dass dieser eine wirkliche Schuld - mit Absicht - auf sich geladen hat, der muss sich, wenn er diese Welt verlässt, keine Hoffnung darauf machen, dass Gott ihn kennt.

Auf Erden, in der Grobstofflichkeit, da haben Menschen mit dunklen, schlechten Eigenschaften leider zur Zeit die Oberhand, aber das ändert sich spontan nach dem Abscheiden. Dann werden sie gemäß den Schöpfungsgesetzen dorthin gerissen, wo sie hingehören. Sie geraten in die Zersetzung, wo ihnen alles Persönliche in langsamer und grauenvoller Qual wieder genommen wird.

Wer aber versucht, auf Erden sein Leben zu "erhalten", zu retten (und ich bin fast sicher, dass Ihr mich darin nicht richtig versteht), der wird es verlieren.

Meine Vergangenheit hat mich gelehrt: Wenn es um mein Leben geht, dann habe ich überirdische Kräfte dafür, mich zu wehren. Und nur dann, wenn es gar nicht anders geht, dann habe ich den Auftrag und das Recht, mich zu wehren.
Alles andere lasse ich über mich ergehen. Oder auch mal an mir vorübergehen. Das hängt damit zusammen, ob ich einem Menschen in irgendeiner Weise zugetan bin, der mit mir zusammentrifft. Aus diesem Grunde kann ich auf Erden keine wirklichen Freunde haben.


Mittwoch, 20. Mai 2020

ich habe alles Leid freiwillig auf mich genommen

Ich kann Euch nicht alles erklären, was so in mir vorgeht. Verstehe ich es ja selber manchmal nicht, aber ich bin quasi gekommen - um es mit einfachen Worten auszudrücken - um alles Leid zu erfahren. Um dann einen Ausweg daraus zu suchen. Zu finden. Den ich dann Euch mitteilen kann.
Und ich habe dieses freiwillig auf mich genommen, was nicht bedeutet, dass ich nicht leiden würde.
Ich leide, ohne dass ich hassen könnte. Manchmal frage ich mich, was das ist. Hass! Aber ich will es gar nicht wissen.

Was ich zur Zeit mitmache, das ist sehr schlimm und sehr hart. Nur die Gewissheit vom Woher und Wohin und Warum gibt mir Halt und Kraft.

Und ich verzeihe immer alles. Kann gar nicht anders. Was nicht bedeutet, dass für die betreffende Person dann auch alles paletti ist. Eine Verzeihung kann nur dann wirken, wenn die betreffende Person auch zur Einsicht ihres Tun gekommen ist.

Die Hintergründe möchte ich Euch ersparen. Hier sind viele Menschen, die mir Halt und Kraft geben, die ich sehr ins Herz geschlossen habe. Die einen guten Weg machen werden.


Heute Morgen habe ich einen anderen LIDL angefahren. Viel schneller zu erreichen, aber auch viel voller. Schlange stehen vor der Tür. Weil dort einfach mehr Menschen wohnen. Also fahre ich lieber das nächste Mal den zwei Minuten weiteren Weg, habe dafür aber weniger Stress beim Einkaufen.

Es war schön kühl am Morgen, so dass ich LA im Auto mitnehmen konnte. Und dort gab es auch einen Platz unter dem Baum.
Danach sind wir zum Wolfgang gefahren. Viele Mücken unterwegs, obwohl die Luft staubtrocken ist. Sogar das Moos im Wald wird braun.

Wenn ich mit LA in Wald und Feld unterwegs bin, dann bemühe ich mich, ganz bei mir und bei GOTT zu sein. Ich  vertraue darauf, dass alles gut wird. Dass er an meiner Seite ist. So wie mein Leben lang. Was nicht heißt, dass mir nicht Leid begegnen würde.
Sogar im neuen Testament sagt Jesus, dass es sowas nicht geben wird, dass kein Leid an den Menschen herankommen wird. Es wird immer kommen.
Wie wir dann damit umgehen, das ist entscheidend. Nicht versuchen, hier auf Erden unser Leben zu retten, sondern es geht einzig und allein darum, so zu reifen, dass wir ins Paradies zurückkehren können als voll gereifte Menschengeister und nicht noch einmal geboren werden müssen.

Das möchte ich Euch heute ans Herz legen. Den Mut zu haben, das nicht nur zu glauben, sondern es auch irgendwann zu erfahren.




Dienstag, 19. Mai 2020

Was die Dinge so treiben

Der Rasenmäher mäht
Der Staubsauer staubt auch so vor sich hin
Der Teppichklopfer klopft... ständig an meine Tür
Der Kugelschreiber kugelt - wenn auch nur vom Tisch
Der Toaster bringt einen Toast aus... und wirft die Brote an die Decke
Der Sonnenschirm hat´s auch gut. Er sonnt sich - ohne Sonnenbrand zu bekommen
Und was macht der mistige Klappstuhl? Klappt zusammen.
Die Zahnbürste zahnt... dann gibt es Dentinox
Der neue Wäschetrockner wäscht... nein, das tut er nicht. In der Tat, er trocknet, aber eher habe ich das Gefühl, die Sachen aus dem Backofen zu holen. Man verbrennt sich die Finger.


Aber im Ernst. Meinen Handrasenmäher, also so ein Ding von Gardena, das weder einen Motor noch Strom benötigt - nur meine Energie - putzt mir den Rasen. Das bisschen, was ich schon habe. Eigentlich war ein Robottor angedacht, aber noch ist alles zu steinig und uneben. Den neuen Rasen ... da schicke ich das Schaf nicht drauf. Sonst rast der aus.

Gestern bekam ich einen Trockner. Ich meine, ich habe eine Spinne, aber wenn es mal regnet, dann ist es Essig mit dem Ding.
Da fällt mir ein, wir bräuchten Regen. Früher hat es immer geregnet, wenn ich die Fenster geputzt habe. Das sollte ich mal wieder zelebrieren.
Den Trockner habe ich mir in das Gartenhaus gestellt. Versehentlich bestellte ich einen Ablufttrockner, falls Ihr versteht, was ich meine. So ein Ding mit einer Art Schlauch dran.
Als ich das gewahr wurde, bekam ich erstmal heftigste Depressionen und hätte fast wieder geheult.
Ein paar Stunden später hätte ich vor Freude heulen können, denn das Ding ist so leise, da kann ich sogar nachts trocknen. Das Röhrlein klemme ich in die Fensterluke und fertig ist der Lack. Ich kann den auch so programmieren, dass er nach einer gewissen Zeit erst anspringt.
Fakt: Im Normaltrockengang ist mir die Wäsche zu heiß. Komisch - eine Rezensentin schrieb, ihre Wäsche wäre schön kühl gewesen. Na, die hat die wohl erst nach Stunden rausgeholt, denn sie ist heiß. Da kann ich ein Ei drin braten.

Jedenfalls werde ich ihn behalten.

Am Haus habe ich heute meine Grenzsteine bekommen. Bin gespannt, wann es mit der Terrasse und der Treppe losgeht.
Und ich bin doch die Dümmste hier, denn ich kann manchmal nicht mit dem Rad durch die Schranke. Dann bekomme ich sofort Panik.
Mal ehrlich, ich fühle mich manchmal wie jemand, der über zwanzig Jahre von der Menschheit weggesperrt war. So einer muss sich so fühlen wie ich.

Die Menschen, das Drumherum vor allem, bin ich gar nicht gewöhnt. Die Gebräuche... die eh überall anders sind. Da kann man schon mal das Heulen bekommen.

Auf der anderen Seite bin ich unbenutzt wie ein Baby.
Wenn ich mir so mein Wesen anschaue, dann kann ich wohl mit Fug und Recht behaupten, dass ich vom Wesen her über das Stadium der Kindheit nicht hinausgekommen bin.
Von Außen sieht man da nix. Aber meine Seele ist wie ein Kind.

Aber schön, dass die Menschen hier auf dem Platz alle so gütig sind. Ich freue mich, hier sein zu dürfen.

Habe die letzten beiden Corona-Masken in Arbeit. Dann werde ich mich wieder anderen Näharbeiten widmen.

Morgen Früh muss ich nach Bruchköbel. Da will mir die Frau mal die Geheimnisse meiner Jade erklären.





Sonntag, 17. Mai 2020

Woher wir kommen - wohin wir gehen #WataTana

Der Sonntag ist meiner Seite WATA TANA gewidmet.
Die Hauptseite findet Ihr rechts im Menü.
Da ich den Inhalt des Werkes AUFWÄRTS in Screenshots teile (Bilddatei) und dort nicht so viel Speicherplatz habe, lade ich sie zuerst hier hoch.







Freitag, 15. Mai 2020

Eine Motte, Schnecke, Überschwemmung, im Wald #2

Der Post vorher... war kein Eichenps, sondern so eine Art Motte. Trotzdem gruselig. Irgendwie. Ich mag keine Motten. Ich hatte mal eine im Zimmer. Die flog Angriffe auf mich.




Gleich in aller Herrgottsfrühe war ich auf den Beinen. Ja, der Lebensmut ist zurückgekehrt, weil man mich wieder ins Herz reingelassen hat. 

Da ich gestern eine Riesensauerei hier in meiner Hütte hatte durch einen gerissenen Flexischlauch (10 Liter können ganz schön viel sein, wenn sie sich über die gesamte Küche verteilen), musste ein neuer her. Gestern hatte ich mir kurzerhand einen bei meinen Nachbarn leihen können. Der gefiel mir gleich so gut, dass ich am Abend noch googelte und dann online darnach suchte. Beim Hage.bau wurde ich pfündig. Allerdings nur in Nidderau. Im Linsengericht (Es war Freigericht. Ich  wusste doch, dass es was mit Essen zu tun hatte), hatten sie nur noch den kleinen. Oder wie hieß gleich der Ort. Ich jedenfalls noch vor 8 Uhr mit der Kleinen im Wagen unterwegs, über die Autobahn und Landstraße und weiß der Mond, warum ich keine Angst hatte. Ich kam glatt hin und zurück und der Hage.bau in Nidderau gefällt mir auch viel besser als der andere. Ist insgesamt auch nur fünf Minuten länger, die ich unterwegs bin.
So ein graues Teil von Mr. Gardener, der sich auf 27 Meter ausdehnt. Ich meine, für den alten hatte ich auch an die 20 Euro bezahlt und der hat jetzt knapp über ein Jahr gehalten. Das ist Verschwendung.

Auf dem Rückweg waren wir im Wald beim Wolfgang und hatten den ganz für uns. Wie herrlich. Muss ich mir merken und öfter mal noch früher raus. Die letzten Wochen waren leider sehr hart für mich, aber vor ein paar Tagen spürte ich: Ich bin angekommen. Noch nie habe ich in meinem Leben so schnell Wurzeln geschlagen. Geschweige denn, dass ich überhaupt angewurzelt war. Aber hier könnt Ihr mich dann eines Tages mit den Füßen zuerst raustragen. Freiwillig gehe ich nicht mehr weg.



Auf dem Baumstamm kann man fein wippen. Wenn niemand in Sicht ist, wippe ich.









Dienstag, 12. Mai 2020

Eichenprozessionsspinner

Wer von Euch sich ekelt, wenn es was zu ekeln gibt, der sollte die Fotos unter dem Wauwau nicht anschauen.

Vor einiger Zeit fand ich Büsche am Wegesrand weiß beflockt und dachte noch, das kommt von den Blütenpollen.
Heute stellte ich fest, dass die kahlgefressen sind und sah dicke Päckchen dran hängen. Also näher ran, aber ehrlich, was ich sah, ekelte mich.

Ist das nun der Eichenprozessionsspinner? Weil... die Eichen stehen unbeschadet daneben. Leergefressen sind andere Büsche. Weil aber gerade im Radio so die Rede davon ist, gehe ich davon aus, dass es dieses Gewürm ist.

Bah, wenn die dann runterfallen und herumkrabbeln. Ich glaube, ich schreibe mal schnell der Gemeinde. Solange die am Baum hänge, könnte man die noch bekämpfen.






Letzte Nacht war gar nicht gut. Kann ich eigentlich abhaken. Darum werde ich jetzt ins Bett gehen, weil ich morgen früh zur Vorsorge muss und etwas geschlafen haben wollte.

Montag, 11. Mai 2020

Wandtank Slim und was man wissen sollte

Ein paar Worte über den Wandtank SLIM, den ich bei Toom gekauft habe.




Oben: Der mitgelieferte Auslaufhahn befindet sich über der 2. Rippe. Was ich völlig unlogisch fand, denn unten wäre dann ja jede Menge Wasser, welches den ganzen Sommer unbenutzt herumschwimmen würde.



Oben: Also nahm ich mich der Öffnung ganz unten an der Seite an. Dazu kaufte ich einen Spiralbohrer. Dort wollte ich Wasserhahn mit Schlauchanschluss anbringen. Nachdem ich ein Loch, fast groß genug gebohrt hatte - und festgestellt, dass der äußere Ring sich mitdreht, dachte ich, ich fahre lieber noch mal zum Toom und frage nach.
Der Mitarbeiter im Gartencenter, dem ich sagte, dass ich da unten einen Wasserhahn anbauen wolle, denn der Hahn da oben, das wäre doch völlig undurchdacht, meinte: Sie wissen schon, dass das Wasser nur bis zum Auslaufhahn geht? Da unten kommt kein Wasser hin.
Frage ich: Und wozu soll dann das Loch unten gut sein?
Sagt er: Das Loch ist zum Befüllen mit Wasser oder Sand, um der Tonne eine Standfestigkeit zu geben.
Frage ich: Und wie bekomme ich das auf? (weil unten im Prinzip ein großes Kreuz drin war, was man hier aber nicht mehr sieht).
Meint er: Mit einer Art Riesen-Kreuzschlitzschrauber oder wenn das nicht geht, mit dem Vorschlaghammer (Genau das waren seine Worte).
Frage ich noch: Ist da ein Gewinde drin?
Sagt er: Ja
Sage ich: Gut, dass Sie mich von meiner Dummheit befreit haben.



Oben: Das ist der Regensammler Speedy, der auch das Wasser in den Tank befördert. Leider kommt nie was am Hahn an, weshalb ich stutzig wurde.

Da ich ja nun unten das Loch aufgebohrt und so gelassen hatte, weil... laut Aussage des Mitarbeiters kommt unten ja gar kein Regenwasser an, wunderte ich mich, dass trotz Starkregen null Wasser im Tank ankommt. Immer nur eine dünne Lage. Habe mit der Taschenlampe reingeleuchtet. Ca. bei der 5ten Rippe.

Das ließ mir in der Nacht keine Ruhe. Mitten in der Nacht ging ich mit Stirnlampe raus, um mit meinem Schnellbaudichter das Loch zu stopfen. Da es die ganze Nacht und den ganzen Vormittag goss wie bescheuert, wunderte ich mich, dass noch immer kein Wasser am vorgesehenen Auslaufhahn ankommt.
Rippen abzählen, Leiter holen, Taschenlampe, gaaanz langen Stock. Eintauchen in den Tank, rausziehen (vorher Markierung machen) und feststellen, nachdem man sieht, wie weit der Stock nun nass geworden ist und wo die Markierung sitzt, dass das, was der Mitarbeiter mit erzählt hat, ein ganz großer Nonsens ist, denn der Stock geht bis ganz nach unten auf den Boden des Tanks.

Womit wir also wieder beim eigentlichen Problem sind. Ich habe heute morgen mit Gießkannen das Teil mal aufgefüllt. Unersättlich. Und unten schwimmen also ungenutzt mindestens hundert Liter Wasser, die so nicht zu gebrauchen sind.
Es gibt nirgendwo im Internet eine vernünftige Beschreibung oder Erklärung zu diesem Wasser-Wand-Tank.

Heute Morgen war ich im Toom und fragte noch, ob ich die umtauschen könne, weil die sei undicht.
Gut, sie ist wohl nun doch nicht undicht, aber derjenige, der das Konzept dafür entworfen hat, kann nicht ganz dicht gewesen sein, denn einen Auslaufhahn so weit oben anzusetzen ist plemplem.

Also habe ich beschlossen, wenn nun der Regen etwas nachlässt, werde ich die ganze Tonne noch mal von der Wand nehmen, das Dichtmittel wieder rausfriemeln und dann versuchen, dieses Mittelstück rauszudrehen, damit ich an das Gewinde komme.
Und wo ein Gewinde, dort auch eine Übersetzung.

Fazit: Kauft Euch gleich einen Wandtank, wo der Auslauf ganz unten ist.
Entweder ist meine Tonne eine Fehlkonstruktion, so dass ihr im unteren Teil das Füllstück zum Beschweren fehlt, oder aber, wie gesagt, völlig undurchdacht.



Sonntag, 10. Mai 2020

Steine

Lege das Wort der Wahrheit 
hoch auf einen Felsen, 
dass der Mensch sich mühen muss, 
es für sich zu erlangen.



Wer ohne Schuld ist,
der werfe den ersten Stein.


Samstag, 9. Mai 2020

Sozusagen in der Luft


Meine Wildrosen sind alle gepflanzt. Das Rasenstück, welches ich angesäht habe (den Rand davon mit sauteuren Schmetterlingsblühern für den Rasen), kommt an. Für zwischen die Wildrosen habe ich erstmal 3 Vanillepflanzen mitgebracht. Und für meine Konstruktion am Stein eine wunderschöne Hängeampel. Da drüber eine kleine Lampe.

Ich bin der Fels in der Brandung. Sozusagen. Die Aktion mit dem Stein hat mir vor den Bewohnern Achtung gebracht. Auch weil ich nicht negativ darüber spreche. Hier kennt mich niemand von denen, deshalb kann ich Euch davon erzählen.
Und jetzt... gebe ich den Stein nicht mehr her.


Ich wurde öffentlich gesteinigt, aber ich wurde wieder geboren.


Lege das Wort der Wahrheit 
hoch auf einen Felsen, 
dass der Mensch sich mühen muss, 
es für sich zu erlangen.


Obwohl es genau zwei Orte gibt, an die ich quasi fast sofort hin könnte, so bin ich doch gewissermaßen hier - plötzlich und unerwartet - angewachsen. Ich liebe meine Mitbewohner, die Gegend...
Ich hänge gewissermaßen in der Luft. Vielleicht sollte ich es einfach lassen, den Versuch, ein Gespräch zu führen, jemanden zum Guten zu bewegen.

Der Mensch, der Euch etwas angetan hat, wenn Ihr ihm vergebt (und das sollten wir immer tun), dann heißt das noch lange nicht, dass ihm auch von Gott vergeben ist, denn wenn er  damit seine innere Haltung nicht auch ändert, dann wird  die Strafe, früher oder später, auf ihn niederschlagen.

Nicht umsonst heißt es: Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sicher.

Freitag, 8. Mai 2020

umzuch

Ich meine, man soll ja auch keine Perlen vor die Säue werfen, so sagt man, und ich bin wirklich ein Mensch, der einen anderen nicht so einfach aufgibt.
Nun scheint es von Anfang an so zu sein, dass ich hier keine Wurzeln schlagen werde.
Da Ihr ja auch nicht wisst, wo genau ich gerade lebe, kann ich Euch ein klein wenig darüber erzählen.

Nur mal so zur Probe hatte ich mein Tinyhouse zum Verkauf angeboten. Eine Frau antwortete mir (die Antwort von ihr umschreibe ich hier mal, also nicht wörtlich wiedergegeben):
Wäre ein echt wunderschönes Haus, aber bei den Betreibern wäre das ein absolutes No Go.

Genauso fühlt es sich auch an. Die Mitbewohner hier sind echt lieb. Im Großen und Ganzen. Vor allem die direkten Nachbarn. Aber wollt Ihr bei jemandem wohnen, der nicht mit einem spricht?

Wie fühlt Ihr Euch, wenn Ihr für etwas bestraft werdet, obwohl ich gar nichts angestellt habt? Und selbst wenn man einen Fehler macht... wenn man irgendwo neu ist, dann spricht man doch die Person an.
Ich bin der letzte Mensch, mit dem man nicht sprechen kann. Heute habe ich einen letzten Versuch gestartet, aber es ist, als ob man in ein Tagebuch schreibt. Das gibt auch keine Antworten.

Alles in Allem aber ist das auch eine Art Antwort.

Ich kann nicht hassen und nicht böse sein. Man könnte mir das als Schwäche auslegen, aber es ist eben meine Berufung, mit jeder Schlechtigkeit auf dieser Erde in Kontakt zu kommen, um einen Ausweg daraus zu finden, um diesen an die Menschen weiterzugeben.
Wenn ein Mensch die Hand nicht nehmen will, dann liegt das in seiner eigenen Entscheidung.

Das alles bedeutet nicht, das ich nicht darunter auch leiden würde. Wenn ich wenigstens etwas angestellt hätte. Etwas Schlechtes getan. Jemandem etwas angetan, dann würde ich das nicht nur hinnehmen, sondern meine Ehre würde es verlangen, hinzugehen, um zu sagen: Es tut mir Leid.




Wir waren am Nachmittag die Gegend erkunden und fanden diesen See. Herrlicher Rundweg. Weder mit dem Auto noch zu Fuß würde ich diese Dinge je zu Gesicht bekommen haben.


Dienstag, 5. Mai 2020

Meine Wildrosen sind da - Leben im Wald #1

Der Tag war angefüllt mit vielen Dingen. Heute wagte ich mich das erste Mal etwas weiter weg von hier; nach Hanau zum Futterhaus. Vis a Vis eines Kraftwerkes. Ob stillgelegt oder welcher Art stand nicht dran. Schon gewaltig. Du meine Güte, ich bin völlig entwöhnt von der großen, weiten Welt.

Vorher aber der obligatorische Spaziergang. Heute ganz im Zeichen der Entspannung. Die Chiwa genoss es sehr. Ich auch.

Wieder hier, stellte sich heraus, dass meine Wildrosen angekommen sind. Kaum vom Hof gefahren, rief der Gasmann an. Wieder umdrehen. Meine Heizungsanlage musste durchgesehen, nochmal entlüftet und etwas bewässert werden.

Wieder los. Zuvor hatte ich den Twingo komplett leer geräumt. Die Rücksitze sind schon lange vorgeklappt. Sogar die wuchtige Wasserspeichertonne habe ich damit abgeholt. Frach nich...

Ich bin nicht ganz sicher, ob ich das gesundheitlich hier schaffe, aber nun hatte ich die Pflanzen bestellt und wollte sie auch abnehmen.


Rosa und Weiß gemischt habe ich genommen.
Wenn die so dastehen, denkt man: ist ja nicht viel. 20 Stück. Jede braucht aber einen Meter Platz. Aber ich hätte auch gut noch 10 mehr bestellen können.

Wo Pflanzen sind, da braucht man auch Wasser. Für den Tank habe ich so ein besonderes System gekauft, das angeblich in 5 Minuten angebracht ist. Frage: Warum können die das Teil nicht vorher schon zusammenbauen und nicht in lauter Einzelteilen liefern? Meine Wenigkeit kommt da mit 5 Minuten nicht aus. Immerhin ist ein Rundlochbohrer schon dabei, der im Wasserrohr und im Tank das passend große Löchlein bohrt. Bohrer hat die Mutti jede Menge.
Bei dem Regen der letzten Tage wäre der Tank eigentlich schon voll gewesen. Aber ich kann den Schlauch im Bad anschließen, wenn ich Wasser brauche.


Der Mutterboden zum Auffüllen war allerdings alle. Davon bräuchte ich mindestens 20 Pakete. Wenn nicht das Doppelte. Also nur die gute Rosenerde für die Hagebutten mitgenommen. Die Löcher habe ich heute vorbereitet.


 Leben im Wald 





Terrassenleben am Baumstumpf

Sonntag, 3. Mai 2020

Barbarossaquelle, Vogel

Ich wollte doch unbedingt die Barbarossaquelle finden. Am Vormittag machte ich mich auf den Weg mit dem Wagen. Hatte aber die falsche Tasche dabei. Zu Fuß wäre es zu weit. Mit dem Auto dorthin ist es verboten.
Also wieder heim und am frühen Nachmittag einen neuen Anlauf mit dem Rad gemacht. Hund im Rucksack.
Ehrlich, sowas muss man nicht am Wochenende machen, wenn Hantz und Frantz unterwegs ist. Ich scheue die Menschen. Menschliche Gegenwart ist mir zuzeiten unerträglich. Das Gelärme und alles.
Dennoch fuhren wir hoch und runter und hoch und runter... bis zur Quelle. Welche so dermaßen bevölkert war, dass ich gleich wieder kehrt machte und beschloss, einen anderen Tag wieder zu kommen.
Auf dem Rückweg fand ich einen schönen Nebenweg, den ich reinfuhr. Nicht überall - fast nirgends auf normalen Wegen - kann ich den Putziwackel absetzen. Sie ist so klein, dass sie von Fahrradfahrern übersehen wird und ich kann es nicht ertragen, wenn alle sich mit quitschender Stimme auf sie stürzen: wie niedlich, süß und weißderGeier. ...kreisch!
Sie ist ein erwachsener Hund! Punkt!



Luna kann in dem Trubel auch kein Geschäfterl machen. Dann unterdrückt sie das und sowas tut nicht gut.


Dann fuhr ich weiter und rechts herunter und wieder rechts und dachte... so irgendwann müsste ich ja wieder ankommen, da wo ich herkam.
Ich bekam Muffensausen und schaute bei Maps... und der meinte, ich wäre irgendwo fast am Main und in der Nähe von Frankfurt und er könnte mich nicht orten.
Hach wie schön! Es blieb nur der Rückzug. Also gleichen Weg zurückgehen. Fahren. Ich hoffte, der Akku würde halten. Ohne das Bosch-Fahrrad hätte ich das eh nie geschafft. Als ich hier am Haus war, war noch ein Kilometer Reichweite drauf. Schwein gehabt.

Das eigentliche Erlebnis kommt ja noch. Tür auf und es fliegt ein Vögelchen hier im Haus herum. Es war warm in der Stube und das arme Piep schon ziemlich entkräftet.
Wann ist der reingekommen? Ist mir ein Rätsel. Luna setzte ich auf die Decke und dann holte ich Vögelchen hinter der Gardine hervor. Es ließ sich so aufnehmen und in die Freiheit befördern. Wenn es  nicht hätte fliegen können, hätte ich es auch zum Tierarzt gebracht.



Samstag, 2. Mai 2020

Regengehen und Mundschutz

... nicht so weit. Auch wenn es herrlich duftet im Wald, so dehne ich meine Runde nur in der Nähe aus. Es hat ja keinen Sinn, mit dem kleinen Hundchen stundenlang im Regen herumzulaufen.
Heute wollte sie so gar nicht, aber nachdem ich dann ein Machtwort gesprochen hatte (Hund unter der Decke wegpflücken und ins Auto verfrachten), kam sie dann doch noch in Schwung, aber spätestens nach ihrem Gschäfterl schaut sie sich um, wie weit wir uns vom Ausgangspunkt entfernt haben. - So ein Hund ist nicht von Dummstorf. - Wenn ich ihr dann versichere, sie zu tragen, wenn sie nicht mehr kann, tapert sie erstmal weiter. Und ich übe mich im Spazierenstehen, denn schnell laufen ist für uns beide nicht mehr drin. Wir lesen lieber die intensiven Momente am Wegesrand. Noch vor zwei Jahren, auf dem Campingplatz an der Talsperre, da rannte Luna mit mir bis zu vier Stunden durch Heide und Wald.









Streuobstwiesen am Buchberg

Ich liebe diese Gegend schon sehr. Momentan ist meine Sehnsucht nach dem Mann sehr groß. Je näher ich mich der Natur fühle, desto mehr vermisse ich ihn. Dann träume ich von ihm und kann in nicht anschauen, weil ich so geblendet bin. Denke dann, er hat meinen Ratschlag befolgt, nicht mehr hier rumzulungern bei mir und wenn er kann, so soll er zum Licht gehen. Das hat er wohl getan. Ja, und dann sprach ich mit ihm und er sagte: Ich vermisse dich auch... soifzt laut.



Die Zeit mit Regen verbringe ich unter anderem an der neuen Nähmaschine. Sehr gewöhnungsbedürftig und ich frage mich, warum ich alte Schachtel mir das antun musste? So ein superduper Gerät.
Meine Virenklappen werden immer ausgefallener. Und sitzen besser. Eine Anleitung aus dem Internet, die ich heute probierte, gefällt mir dagegen eher weniger. Meine Maske,aus zwei Stofflagen genäht, ist zwar etwas zeitaufwändiger, aber sie sitzt gut und lässt Spielraum zum Atmen.


Wie man sehen kann,  noch immer Wüste vor der Tür. Das eingeleinte Stück habe ich bearbeitet und mit Rasen ausgesäht. Wie es weitergeht... wer weiß.