Sonntag, 27. September 2020

Die erste Nacht... Raps

 ... im kleinen Schlafraum. 

Die Schwarzlichtlampe ist umgezogen vom großen Schlafzimmer in das kleine.

WOW, was für eine Dunkelheit darinnen - und dann habe ich auch noch die Tür geschlossen. ... viel geschlafen habe ich trotzdem nicht. Ist halt sehr eng und Frau Hund braucht leider immer ein paar Tage, sich an neue Begebenheiten zu gewöhnen, bzw. müsste sie es schon von mir gewohnt sein.

Der Raum ist größer, als es jetzt hier auf dem Foto zu sehen ist. Links neben das Kopfende kommt noch der große Nachttisch und rechts ist noch mehr Platz, weil links die Therme verbaut ist, die ich vom Flur aus ... also dort ist die Tür, klaro?

Das hatte ich so bauen lassen, damit ich einen großen Kleiderschrank bekomme.


Gestern Mittag auf den Wiesen. Der Raps blüht. Die Bauern haben einige Felder, die vertrockneten, gar nicht erst abgeerntet. Der Raps macht schon eine tolle Aussicht.


Leider gab es heute Morgen dann aber doch einen (noch kleinen) Wermutstropfen, denn ich habe vermutlich einen Wasserschaden, den man jetzt wohl noch beheben könnte, so es denn ein Mensch ernst genug nimmt.

Samstag, 26. September 2020

ja sagen Sie mal...

 ...haben sie mir denn ein Langschläfersofa verkauft?


Vorne angefangen war es so, dass es ich nun endlich geschafft hatte, mein großes Boxspringbett zu verkaufen. Im gleichen Zuge bestellte ich mir das Nyhamn Schlafsofa von Ikea.

Und noch ein bisschen zurück geschaut... eben weil ich so ein kleines Häuschen habe, ein viel zu großes Bett und ein winziges Arbeitszimmer, kam irgendwann der Einfall, aus dem kleinen Raum einen Schlafraum zu machen, denn was brauche ich mehr als ein einfaches Bett und einen Nachttisch zum Schlafen?...

... und aus dem bisherigen Schlafzimmer ein Arbeitszimmer. Das war darin so eng, dass ich mir einen Klappstuhl kaufen musste, damit ich mich mal drehen kann.

Dann passte alles zusammen. Gestern wurde das Bett abgeholt und kurz davor war IKEA mit dem Nyhamn da. 

Morgens schon hatte ich, gleich nachdem ich das Bett schon mal rausgestellt hatte in die Stube, das neue Arbeitszimmer eingeräumt. Noch einen Tag zuvor haben mir die Arcabonaten im kleinen Raum ein Rollo und ein Fliegengitter eingebaut. Eine Verdunklungsgardine hatte ich ja eh schon.

WAS für ein feiner Schlafraum... aber erstmal zum Nyhamn. Frau Hund hoppste wie verrückt um die neue Ware herum, half mir beim Auspacken und verfolgte meine Aktivitäten mal von dieser, mal von jener Decke aus. Sie hat ja überall ihre Platzerl.

Gleich beim Auspacken die nackten Tatsachen. AMO hat mal wieder das Montagsmodell bekommen. Die erste Frage, die sich mir stellte: Warum verpacken die so etwas, was ganz offensichtlich kaputt ist? Eine Latte lag lose herum un die zwei Noppen, die in die Löcher gehören, waren komplett verbogen.

Ich wollte das Sofa aber haben und ich versuchte, diese Noppen gerade zu biegen und mit dem Gummihammer habe ich sie dann in die Löcher gedroschen. Da es schönes weiches Gummi ist, aber doch sehr stabil, hat es hingehauen. 

Grauenvoll der Gedanke, ich hätte es wieder abholen lassen müssen. Soifzt. Habe ich aber bei IKEA moniert. Vielleicht bekomme ich ja einen Gutschein? Bezahlt wird es auf jeden Fall.

Also, auf die Uhr habe ich nicht geschaut, aber so vom Gefühl her habe ich eineinhalb Stunden für den Aufbau gebraucht. Man kann sagen, dass das eine sehr gut durchdachte Konstruktion ist und alles sehr stabil gebaut. Und als es endlich fertig war, konnte ich mich vor Freude kaum noch lassen.

Da das neue Bettchen im kleinen Raum ja nun noch nicht fertig ist, dachte ich so, wir könnte heute mal Probeschlafen. Also von gestern auf heute. Und zudem, weil ich in der Stube nur blickdichte, aber keine Verdunklungsgardinen habe, hängte ich meine Sonnenschutzgardinen noch davor. Wow, richtig dunkel, und da ich keinen Wecker gestellt hatte, habe ich komplett verschlafen. 

Wann frühstückt man denn mal um elf Uhr? Und ja, dann gleich rein ins Auto, WauWau Gschäfterl machen lassen und ab zu IKEA!




Saudumme Idee an einem Samstag Mittag. Es gab nur im Parkhaus noch Parkplätze und... die Leute standen Schlange vor der Tür.

Da es die Matratze für Family Kunden (eben nur noch heute) im Angebot gab, ich aber nun nicht zu IKEA reinwollte, habe ich sie letzten Endes doch bestellt. Kommt am 30ten.

DA ich noch die Klappmatratze habe, die ich auch immer beim Camping benutzt habe, liegt die nun, mit hundertdreißig Auflagen drauf, auf dem Boden im kleinen Zimmer. Decken und dergleichen habe ich ja genug.

Freitag, 18. September 2020

Putzorgie und Anstrich, totale Entspannung

 Heute habe ich erst mein Auto in der Selbstwaschanlage gewaschen, dann, wieder daheim, mal richtig von innen Kehraus gemacht. Die Rücksitze waren noch immer für eine große Ladefläche zurück geklappt, weil ich den Wagen seit meinem Umzug hierher eher als LKW genutzt habe. Was ich damit alles transportiert habe, das glaubt mir keiner. In so einem kleinen Wagen.

Aussagen und auch von innen wienern gehörten quasi dazu. Nun sieht er wieder erstmal schick aus, bis ich im Oktober wieder jede Mengen Blumenerde hier ankarren muss, weil der Boden hier leider so unfruchtbar ist. Auf einem Foto sieht man das nicht so, aber es ist eher brettharter Sand statt Mutterboden.

Anschließend habe ich, mit dem Rest weißer Farbe, meine beiden Übereinander-Schuhborten noch gestrichen. Die Schuhe derweil alle auf einem Haufen vor die Tür geworfen. Wie bei den Hottentotten, har har har.

Da ich so Öko-Farbe auf Wasserbasis kaufe, war das Regal auch ruckzuck wieder trocken. Mit dem allerletzten Rest habe ich die Platte auf dem Gasherd noch gestrichen.

Gestern Nachmittag habe ich für die Nachbarin einen Verdunklungsvorhang genäht und einen für die Schuhborte. Es spricht sich rum, wenn man eine Nähmaschine hat. Aber ich mache das gern. Nachbarschaftshilfe, sozusagen.

Nach dem Abendbrot waren Luna und ich mit dem Rad unterwegs. 17 Uhr war eine gute Zeit heute. Angenehme Witterung und auf neuen Wegen wollte ich heute den großen See von gegenüber der Bahntrasse aufsuchen, der auch das Naturschutzgebiet beherbergt als kleinen Teil. Auf diesem Weg habe ich dann noch viele Abgänge gefunden, die mir sehr zusagen, und die ich in Kürze mal ausprobieren muss. Den See haben wir dann auch gefunden und den Weg entlang des Naturschutzgebietes und Luna hatte ihren Spaziergang. Ich war sowas von entspannt wie schon lange nicht mehr. Einfach herrlich.


IN diesem Sinne Euch allen eine gute Nacht.



Montag, 14. September 2020

suspekt, Hitze, Nachtarbeit

Diese ganzen Elektronikdinger werden immer suspekter. 

Telefoniere ich mit meiner (Gebär)Mutter, unterbricht plötzlich das Gespräch und wenn ich auf den Bildschirm schaue, steht da: Telefonkonferenz (ADAC - Verbindung wird aufgebaut).

Ich meine, was habe ich mit ADAC zu tun? Eine Nummer von vielen in meinem Dingsbums.

Wir legen also auf und zehn Minuten später ruft die Gebärmutter wieder an. Dann wieder rattern und schnurren, Gespräch kurz weg, und wie ich dann auf das Display schaue, der gleiche Schnorz wie eben.

Jetzt wird´s aber hinten höher als vorne. Wir legen auf, sage ich zur Mutter und sperre bzw. blockiere erstmal die ADAC-ler. 

Was wollen die von mir? Hatte jemand von Euch auch schon sowas?


Ansonsten haben wir eine neue Hitzewelle. Ich dachte (soll man ja auch den Pferden überlassen), dass Ende August damit Schluss wäre. Pustekuchen. Es gab nur eine Verschnaufpause. Über dreißig Gräder die letzten Tage.

Der einzige Trost dabei: Die Nächte sind kühler und ich kann die Wohnung über Nacht gut runterkühlen bis auf 18 Grad. Dann alles zuhängen und auf keinen Fall ein Loch aufmachen. Dann hält sich das so bis 17 Uhr, wo es dann auch schon wieder runtergeht mit den Temperaturen.

Und ich habe mehr Schatten, weil die Sonne tiefer steht. Morgens länger und abends eher.- Bis Mittwoch soll der Zirkus noch so weitergehen. Die ganzen durchgeschwitzten Sachen kann ich gar nicht mehr zählen, die ich so verbrauche.

Nichts desto trotz musste ich heute Rasen mähen und war anschließend krebsrot im Gesicht. Trotz Hut und Sonnencreme.

Heute waren wir nur am Vormittag auf der Decke draußen, nachdem wir kurz ein Paket abgeholt haben und im Wald waren. Meine Chiwa, die ja früher ein Sonnenhund war, kann die Hitze nicht mehr gut ab. Aber am Abend, wenn dann die Nachbarslumpen alle spazieren gehen, da will sie dann auch in ihr Geschirr. Immer Ausschau haltend nach ihren Freunden. Meist klappt es auch.

Um die heiße Zeit besser zu überbrücken, lege ich mich oft noch wieder hin, arbeite dafür nachts, was so getan werden kann. Zum Beispiel Näharbeiten. So habe ich in den letzten Tagen meine blaue Übergangsjacke fertig bekommen. Sogar mit Namen in der Tasche eingestickt. Die Jacke ist an sich ungefüttert, wollte ich so, nur die Kaputze, die werde ich mit Seide füttern (immer diese gefräßigen Stoffe).

Und da man draußen gut Fotos machen kann, trug ich neulich die Heidi raus (meine Nähpuppe) und machte ein paar Fotos. Das Dirndl trägt sie fast immer, weil es darauf nicht so knüdelt. Mit Trachtenhut... meinte ein Nachbar, es würde ihn an Oktoberfest erinnern.






Mittwoch, 9. September 2020

wie immer keine Zeit, aber doch...

 ... bin ich kurz hier.

Ich habe mir hier in kurzer Zeit ein kleines Paradies aufgebaut. Ist einfach so passiert. Und für alle, die darüber nachdenken, so lebe ich nach den Geboten Gottes.

Eines davon aus dem Vater Unser, welches da heißt: Und vergib und unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.

Ich werde den Menschen, die auch mit dafür verantwortlich sind, dass das hier schiefgegangen ist, keinen Ärger machen. Was sie freiwillig zu geben und zu tun bereit sind, diese Hilfe nehme ich gerne an.

Selbst wenn... ich ein neues Haus bekommen könnte, so könnte es hier nicht einfach ausgetauscht werden. Da hängt so viel dran. Es würde auch zu viel dabei kaputtgehen. Dann lieber so lassen.

Da ich mich in diesem Leben personell nicht mehr vergrößern werde, werde ich mir aus dem kleinen Raum, der bisher mein Arbeitszimmer ist, einen Schlafraum machen. Ich will ja eh nur darin schlafen. Dann kann ich das Schlafzimmer, welches so viel ungenutzten Raum hat, als Arbeitszimmer einrichten. Somit habe ich dann auch wieder Platz.

Mein Vorteil ist, dass ich zurück zu den Anfängen meiner Selbst mit sehr wenig auskommen kann. Ich hatte bis zu meiner Hochzeit immer nur das, was ich unbedingt brauche. Auf dem Punkt bin ich nun fast wieder angelangt.


Ein kurzer Blick auf meine roten Rosen
Oben die roten
Unten die Wildrosen



Unten die neue Pflanzschale, die ich heute aufsetzen will. Dazu muss ich das Regenfass noch befestigen an der Hauswand und den Wassereinlauf anbringen.



Samstag, 5. September 2020

zu klein, Tetris

 PS: Ich habe Teile dieses Postes entfernt.

Wenn meine Nachbarn nicht drauf bestanden hätten, hätte ich nie nachgemessen. Wer glaubt schon daran, dass die das Haus zu klein gebaut haben. Ich habe mich immer nur gewundert, dass 40 qm so klein sein sollen. Ich schiebe alles wie beim Tetris hin und her, damit ich Platz schaffen kann, aber wenn fast 5 qm fehlen, dann macht sich das bemerkbar. Das muss man sich einmal inhalieren! Ich habe nur knapp 36 qm hier zum Leben.

Wenn es zu irgendeinem Zeitpunkt Zweifel gegeben hätte, so hätte man mich doch ansprechen können.

Diese Türen sind so schmal, da bekomme ich ohne Weiteres nicht mal meine Korbstühle durch die Tür, die gar nicht so groß sind. Normale Wohnzimmerstühle aus Holz und Rattan. So hochwertig, dass man die ein Leben lang hat. Ich muss die hochheben und die Beine bis zur Sitzplatte zuerst an der Wand durchschieben, um dann die Lehne nachzubekommen.

Für mein Arbeitszimmer musste ich mir einen Klappstuhl kaufen, damit ich durch die Tür komme, ohne mich zu verrenken.

Ein Rollstuhl oder Rollator, bzw., der Rolli geht gerade noch so, weil ich den leicht etwas schmälern kann, aber wenn ich wieder operiert werden muss, dann bin ich in diesem Haus aufgeschmissen. Geländer habe ich auch keins und ich darf mir auch keines nach meinen Vorstellungen (ästhetischen) anbringen. Diese dicken weißen klobigen Dinger, die hier der Schreiner macht, lasse ich mir nicht aufzwingen. Die sind hässlich, eckig und machen auch den Eindruck der ganzen Treppe kaputt. Dabei wäre ich in der Farbe sogar am Ball geblieben und es würde toll aussehen und dabei behindertengerecht sein. Also muss ich mir was ausdenken.



Donnerstag, 3. September 2020

Der Kommentarpost

Ich saß früher stundenlang davor. Manchmal die halbe Nacht. Nebenbei das große Haus, Grundstück, zwei Hunde, einen Jungen, Mann versorgen... wie ich das gemacht habe, ist mir ein Rätsel. Woher ich die Kraft hatte. Oder das Potential.

Heute sitze ich manchmal da und mir fällt beim besten Willen nichts ein zu schreiben. Früher habe ich einfach den Tag beschrieben, so mit meinem schwarzen Humor. Dann ist halt soviel passiert. Die Menschen aus dem alten Leben, die sich quasi als Stalker entpuppt haben. Das bremst aus im Leben. Wenn man weißt, jeder von denen liest mit und versucht, dir einen Strick zu drehen. Irgendwie.

Und heute bin ich unsicher, ob die nicht auch hier sind und schauen. 

Ja, und einige Blogger haben den Kohl einfach fett gemacht. Das fehlt dann. Schade finde ich, wenn die, die ich meine, einfach nur zu Instagram gegangen sind und deshalb nicht mehr bloggen. Das war so wie ein Wohnzimmer. Wenn du wusstest, die freuen sich auf deinen Schmonsens, den du absonderst. Das hat mir echt Freude gemacht.

Aber man wandelt sich ja auch innerlich und hat vielleicht auch Blockaden oder Bedenken, es so zu schreiben wie früher. Ich will ja auch niemanden in die Irre führen, dass mein Lebensstil jemandem als Heiligtum übergeht und sich dies aneignet, obwohl es nicht sein eigen ist. Und dass man deswegen vielleicht eine Schuld auf sich lädt. 

Sowas geht einem dann durch.