Montag, 29. März 2021

Montagsherz Kosakenberg

 Für das Projekt von Frau Waldspecht hier ein Montagsherz aus der Neuen Heimat für Euch.


Am gestrigen Nachmittag waren wir spazieren und ich fand dieses Gelege. Erst auf dem Laptop erkannte ich die Botschaft: Wo sind die schönen Ostereier geblieben?





Heimat ist ein Sehnsuchtsort

DANKE Euch für die Kommentare auf meinen letzten Post.



 "Wie glücklich bin ich? Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wieviel er verdient oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern einzig und allein davon, wie glücklich er ist."

(Beryl Blue - Indianer)


Es ist so, dass meine neue Wohnung komplett saniert wird. Angefangen vom Laminat, das ich mir sogar aussuchen durfte, bis zu Wänden und Bad und dergleichen.

Da das wegen Corona alles etwas länger dauert, bin ich gerade in einer Übergangswohnung. 2 Minuten bis zu meiner Wohnung.

Heute waren wir als erstes einkaufen. Als ich eine Verkäuferin bei Lidl ansprach, weil ich etwas suchte, schwappte eine Welle der Mentalität auf mich über, die ich so sehr herbeigesehnt habe, so dass ich sie am liebsten gedrückt hätte. Hier bin ich richtig!

Ich weiß noch, als ich in Hessen ankam, wie schlimm ich die dortige Mentalität  empfand, die wahrscheinlich einem viel härteren Überlebenskampf entspringt. Die Aggressivität im Straßenverkehr und allgemein. Auch versteckte Aggressivität.

Und immer dieses innere Gehetzt-Sein und weil man genau empfindet, nicht am richtigen Ort zu sein. Bzw. hatte ich dort eine Aufgabe zu erfüllen.

Abgehakt.

Aber das Gott mich quasi gegen Ende meines Lebens wieder in meine iridische Heimat geschickt hat... könnt Ihr ermessen, was das für mich bedeutet? Ich steht quasi im Hier und Jetzt. Ich bin einfach da. Kein Vor oder Zurück. Einfach angekommen zu sein, das ist ein Glück.

Ich spüre körperlich, wie ich runterfahre. Jede Minute mehr. 

Am Morgen wurde ich von den Vögeln geweckt, die so aus voller Kehle und fröhlich sangen. Unglaublich.

Kein Krach von Autobahn oder Flugzeugen. 






Und jetzt wohne ich auf einem Berg. So, wie ich es immer wieder in meinen Träumen gesehen habe.

15 Meter plus über dem Wasserspiegel... so zusagen.

Einmal ums Haus rumgehen und Blick auf das Wasser.

Samstag, 27. März 2021

Neue Heimat

 Ich habe es geschafft und bin heute in meiner neuen (alten oder ursprünglichen) Heimat angekommen.

Mensch, ich hatte fast vergessen, wie wunderschön die Lüneburger Heide ist. Ich liiiiieeebe diese Wälder hier, die Gegend, den Baustil und alles andere auch. 

Die Wälder hier riechen einfach ganz anders als in Hessen. Nach Heimat eben. Nach Erde. Würzig. Nicht nach Steinen.

Ja, Hessen ist auch schön. Hessen ist ja auch groß und die Berge liebe ich auch. Keine Frage, aber am Ende des Lebens... so in etwa, da geht doch nichts über die Heimat.

Dass das Leben mich noch einmal hierher gebracht hat... darüber kann ich echt weinen vor Glück. Was soll ich sagen.

Glück kann auch einfach nur Heimat sein.


Ein Bild von der Stube mit Blick zum Schlafzimmer. 

Da noch nackich zu dem Zeitpunkt. 

Ich durfte mir sogar die Art des Laminat aussuchen.

Ich habe einen wunderschönen Balkon.

Die Vögel zwitschern. Die singen hier aus voller Kehle.

Wenn ich mich eingerichtet habe so in etwa, dann lasse ich Euch teilhaben.

Vor lauter Freude darüber.


Luna hat die Fahrt auch überstanden, aber ehrlich, ich habe ihr ganz fest versprochen, dass das die letzte so lange Fahrt gewesen ist, die ich in diesem Leben mit ihr unternommen habe.

Die Fahrt zu meinem Clan dauert etwas über eine Stunde. Das geht immer.

Unterwegs hierher hatte ich drei Mal tierisches Unwetter. Da ich mein Huawei auch als Navi nutze, konnte ich keine Bilder machen. Das war echt schlimm.

Ich bin hierher quasi durch die Hölle gefahren und hier gelandet.

Da ich aber den Bruder und meine Möbel in Empfang nehmen wollte, gab ich Gas bis auf zwei kleine Pausen.

So ist das.

Eine Frau aus der Siedlung, wo ich weg bin, hat mir einen Marienkäfer geschenkt. Der soll mir Glück bringen. Jetzt, so viele Stunden später, muss ich fast darüber weinen. Sie hätte meine Mutter sein können. Ganz zum Schluss gab es noch eine gewisse Verbindung, wobei ich ihr ein bisschen helfen konnte.

Und Ihr so?




Sonntag, 21. März 2021

Montagsherz 501

 Für den Dauerbrenner Montagsherz von Frau Waldspecht heute mal wieder einen Beitrag von mir dazu.



Umzugskalamitäten und to do or not to do

 Tut mir Leid, dass ich doch nicht so oft wie versprochen hier sein konnte, denn die Zeit rast nicht nur dahin... man benötigt sie in der Tat auch, um alles zu regeln, was mit so einem Umzug zusammenhängt.

Zuerst dachte ich, möglichst sofort weg hier, als klar war, dass ich umziehen kann und eine passende Wohnung gefunden hatte, aber je mehr Zeit vergeht, desto deutlicher spüre ich, dass jeder einzelne Tag wichtig ist und war.

Die Ablösung aus einer Umgebung ist ja nicht nur das, was äußerlich sichtbar ist. Die Feinstofflichkeit und das Geistige hatten ja Fäden gesponnen. Vielleicht im voraus schon, so dass man an diesen Ort gezogen wurde. Oder auch während der Zeit des Seins an einem Ort. Der Mensch wirkt immer, selbst wenn er offensichtlich nicht arbeitet oder nichts tut.

Man könnte es auch mit einer bestimmten Garstufe vergleichen. Ein Kuchen  benötigt eine gewisse Zeit, bis er gefestigt ist. Wenn wir ihn zu schnell aus der Form holen, geht er kaputt. Die Oberfläche reißt in Stücke. Oder er ist innen noch flüssig, nicht gefestigt.

Es benötigt auch einen gewissen Grad der Abkühlung, um ihn heile zu lösen, z. B. durch einen nassen Lappen auf der Form.

So ist dann auch der Lösungsprozess aus einer Umgebung. Eine gewisse Temperatur muss erreicht werden. Je schneller, abrupter und unvorbereiteter wir uns ablösen, desto schmerzhafter kann es werden.

So Gott will, werde ich in sechs Tagen schon in meiner neuen (ursprünglichen) Heimat sein.


Was habe ich so nebenbei getan, außer zu packen? (Tetris spielen nenne ich das Packen)


Ich habe mir ein Paar Schuhe von UIN gegönnt. Durchschnittlich kosten die 70 Euro. Mal sehen, ob die irgendwann günstiger werden. Sind echt klasse zum Laufen.


Mit Lunas Gesundheit geht es mal rauf und mal runter. Sie hatte einen schweren Rückschlag, hat sich aber erstaunlich schnell erholt. Ich erzähle ihr vom neuen Zuhause und dass sie das doch noch kennenlernen muss.
Einen feinen Platz auf dem Balkon bekommt sie dort.


Auch Spaß muss sein. Gestern habe ich ihr mal meine Maske aufgesetzt. Sie hat mitgespielt.



Dann habe ich das erste Mal festes Schampoo probiert. Ist ja nicht schlecht, aber egal, welches Schampoo ich hier benutze... das Wasser hier ist so schrecklich, dass man immer aussieht wie Struwelpeter. In meinem ganzen Leben habe ich Wasser so aus der Leitung trinken können, aber seit ich hier bin, habe ich mir das Brita Filtersystem angeschafft. An den Trinkschälchen für den Hund konnte man es am Besten sehen. 
Der Kalk der wirkt ja auch im Körper. Ich entkalke hier auch das Kaffeewasser. 




Letzten Herbst hatte ich mir Wolle besorgt und angefangen, lange Kniestrümpfe zu stricken. Die Wolle ist dünner als alles, was ich vorher hatte. Das ist der Nachteil, wenn man online bestellt. Inzwischen bin ich so weit, dass ich den Fuß beginnen kann. Nee... Ferse.


Durch den Lockdown hatte ich dann auch die Muße, die original Gralsbotschaft komplett zu überarbeiten und für mich drucken zu lassen. Die ist ohne ISBN. Bei Interesse kann ich sie privat drucken lassen. Es sind drei Bände in 17 x 22 mit je fast  300 Seiten.


Auch mein Werk habe ich noch einmal überarbeitet und Flyer gedruckt.


Ansonsten nutzen wir, wenn das Wetter passt, und gehen raus in die Natur.

Wenn es zu kalt und dann noch feucht ist, bekommt Luna schlimme Herzasthmaanfälle. Zwar habe ich im letzten Herbst den ultimativen Rucksack für sie gefunden, mit dem ich sie zum Wandern mitnehmen kann, aber bei Kälte da so lange drinsitzen, möchte ich ihr dann doch nicht zumuten. Ebenso wie bei Wärme.



Und ich beschäftige mich mit Happy-Painting.
Die ersten beiden Bilder (oder waren es drei?), habe ich noch unter Anleitung von Clarisse Hagenmeyer gezeichnet, aber das letzte Bild aus der Kurswoche habe ich noch gar nicht in Angriff genommen. Ich wurde Eigenkreativ.


Und wie ist es Euch so ergangen in der letzten Zeit?