Sonntag, 30. Mai 2021

Moossalbe herstellen - Tinktur für die Drüsen

Der Gedanke dazu schwebte schon lange über mir. Heute habe ich es gewagt. 

Ich habe mir eine Moos-Salbe hergestellt.


Aus dem Internet habe ich mir verschiedene Anleitungen ausgelesen und mir dann u. a. hochwertige Bienenwachspellets gekauft sowie Wollwachs (Lanolin). Außerdem reines Pflanzenöl - möglichst ohne Eigengeruch), Kokosöl und reines Vitamin E.

Als Duft habe ich hier etwas Lavendelblütenöl dazugegeben.

Das Moos habe ich etwas gereinigt und über Nacht in Öl ausziehen lassen. Ich habe es unter Rühren leicht zum Sieden gebracht.

Heute habe ich es noch einmal erwärmt und durch ein Küchenhandtuch laufen lassen.

Die Bienenwachspellets und das Lanolin habe ich im Wasserbad erwärmt und aufgelöst.

Nach dem Zusammenkippen quirlt man das Ganze auf. Dadurch bekommt es seine schöne helle Farbe. Ich habe einen Stabmixer genommen. Man kann auch einen Milchaufschäumer nehmen.

Vorsicht mit dem Lanolin. Lanolin macht die Salbe fettiger, soll aber auch gut gegen trockene Haut sein. 

Das trifft sich gut, denn auf die Moossalbe kam ich nach einer Sendung darüber, denn das Moos kann ein Vielfaches seines Gewichtes an Wasser speichern.

Gekaufte Moossalben sind sehr teuer. 

Mit den Resten aus dem Topf habe ich gleich meine Füße eingecremt.


Für Luna habe ich eine Tinktur für die Drüsen zubereitet, die ich ihr ein paar Mal täglich hinter das rechte Ohr streiche. Sie hat wahrscheinlich Ohrspeicheldrüsenkrebs. Es geht ihr leider immer schlechter.

1 Kommentar:

  1. Noch nie von gehört, und um so schöner dass du dich rangewagt hast und es auch gelungen ist.

    Nicht schön das von Luna zu lesen und das ist echt immer grausam wenn man sich so langsam mit einem Abschied "anfreunden" muss. Ne, da mag ich jetzt nicht dran denken dann kommen mir die Tränen.

    Alles Liebe für euch und ganz herzliche Grüsse rübergeschickt

    Nova

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